Kosten Internat

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Die Preise für den Besuch eines Internats in Deutschland variieren von Schule zu Schule ganz gewaltig. Während die Internatskosten in manchen Einrichtungen kaum über die Zusatzkosten für Unterkunft, Betreuung und Verpflegung hinausgehen, gibt es Internate, die monatliche Zahlungen im hohen vierstelligen Bereich verlangen.

Internatskosten = Schulgeld  + Wohngeld

Zunächst zahlt jeder Schüler einer Privatschule Schulgeld. Dieses müssen auch die Eltern der externen Schüler zahlen, die bei ihren Familien wohnen. Die Kosten für das Schulgeld variieren stark und sind abhängig vom Lehrer- und Betreuerschlüssel, von der Klassenstärke und den Einrichtungen der jeweiligen Schule. Privatschulen finanzieren über das Schulgeld etwa ein Drittel ihrer tatsächlichen Kosten, der Rest ist staatliche Förderung.

Wer sein Kind im Internat einer Schule unterbringen möchte, muss zusätzlich zum Schulgeld noch für Unterbringung, Nachmittags- und Abendbetreuung sowie Verpflegung bezahlen. Je nach Schule fallen zudem noch Nebenkosten wie etwa für die Reinigung der Zimmer an. Auch die Heimfahrten schlagen – je nach Häufigkeit und Entfernung – durchaus zu Buche.

Zwischen 500 Euro und mehreren tausend Euro monatlich

Am kostengünstigsten sind kirchliche Internate. Denn sie verfügen neben der staatlichen Förderung noch zusätzlich über einen kirchlichen Etat. Es gibt konfessionelle Internate, bei denen die Eltern neben dem – ebenfalls relativ geringen – Schulgeld nur 500 bis 1000 Euro monatlich für Unterbringung und Vollzeitverpflegung sowie Betreuung ihrer Kinder zahlen müssen.

Deutlich teurer, bis hin zum Drei- und Vierfachen, kann die Eltern der Besuch eines Spitzeninternats kommen. Summen von mehreren tausend Euro pro Monat müssen dort für einen einzigen Internatsschüler gezahlt werden.

Allgemeine Fördertöpfe und hausinterne Stipendien

Weniger finanzstarke Familien, die das Schulgeld und die Internatskosten nicht aufbringen können, sind gut beraten, Kontakt zur Schule  aufzunehmen. Oftmals verfügen die Internate selbst über hausinterne Förderprogramme. Oder sie helfen bei der Bewerbung um übergeordnete Stipendien. Geschwisterrabatte sind an den meisten Schulen üblich.

Fehlende Finanzmittel der Familie sind also kein Ausschlusskriterium, auch wenn die Internatskosten den eigenen Geldbeutel deutlich übersteigen. Es existiert eine lange Reihe an attraktiven Stipendienprogrammen für Kinder, die durch Leistung glänzen, deren Eltern aber nicht über den nötigen finanziellen Background verfügen. Zum Beispiel die Esther und Silvius Dornier Stiftung sowie die Stiftungen „Grips gewinnt“, „Start“ oder „Studienkompass“.

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