Kategorie Archive: Ratgeber

Hochbegabte Kinder richtig fördern – das können Eltern tun

Hochbegabte Kinder fördern - Tipps für Eltern

Mehrere Klassen überspringen, in der Pubertät schon an die Uni, eine spezielle Begabtenschule besuchen – es gibt verschiedene Wege, mit einer Hochbegabung umzugehen. Die Fachwelt spricht von Akzeleration, Enrichment oder Separation. In jedem Fall ist es enorm wichtig, ganz genau hinzuschauen und individuell von Kind zu Kind den am besten geeigneten Weg zu wählen. Denn Hochbegabung ist nicht gleich Hochbegabung. Welche Möglichkeiten gibt es und auf was sollten Eltern unbedingt achten?

Vorsicht Lob: Warum ein “Gut gemacht!” schaden kann

Hund schaut treudoof Kinder loben kann schaden

Auf dem Spielplatz. “Mama, schau mal”, ruft eine Dreijährige stolz vom Klettergerüst. Die Mutter sieht kurz aus dem Gespräch mit einer Bekannten auf, strahlt und ruft: “Toll!” Eine Szene, wie sie sich so oder ähnlich hundertfach jeden Tag abspielt. Nichts Ungewöhnliches also, völlig normal, harmlos. Doch gar so harmlos ist sie vielleicht doch nicht: Pädagogen warnen vor unbedacht ausgesprochenem Lob. Manche sagen sogar, elterliches Lob sei starke Manipulation mit negativen Folgen für das kindliche Selbstbewusstsein. Wie aber unterstütze und ermutige ich mein Kind richtig?

Hochsensibilität und Schule: Ist mein Kind hochsensibel?

Mädchen blickt verträumt in die Kamera Kinder und Hochsensibilität

Zwar ist längst nicht jeder hochsensibel, dem es schnell zu laut, zu voll oder zu stressig wird. Dennoch ist Hochsensibilität für die Betroffenen ein ernstes Thema. Die Forschung geht davon aus, dass bis zu 25 Prozent aller Kinder hochsensibel geboren werden. Unerkannte Hochsensibilität bei Kindern führt leider oft zu völlig unangemessenen Schulkarrieren. Das muss aber nicht sein. Der erste Schritt ist, die Hochsensibilität als solche zu erkennen. Doch woran erkenne ich, dass mein Kind hochsensibel ist? Das sind die ersten Anzeichen:

Nachgefragt und ausprobiert – Neugier bei Kindern fördern

Neugier von Kindern lassen sich mit Experimenten fördern

Kinder lernen jeden Tag etwas Neues dazu und wachsen immer wieder über sich hinaus. Praktisch mit jedem Schritt, jedem Blick, jedem Geräusch eröffnet sich eine kleine neue Welt. Kleinkinder lernen, wie es sich anfühlt, wenn Sand durch die Finger rinnt, wenn Steinchen unter den Füßen pieksen, wie Milchreis riecht und wie sich ein Frühlingsmorgen anhört – ohne dass dafür ein Impuls von außen notwendig ist. Im besten Fall behält sich ein Kind diese Neugier auf das Leben auch in späteren Jahren. Dann legt es diese intrinsische Motivation – das heißt, ein Interesse, das von innen heraus aus purer Neugier ohne Außeneinfluss entsteht – auch dann noch an den Tag, wenn es nicht mehr ums Laufen lernen geht, sondern um kognitive Lernnhalte, wie sie zum Beispiel in der Schule vermittelt werden. Aber was, wenn dieser für die (Weiter-)Entwicklung eines Kindes notwendigeWissensdurst abnimmt? Es gibt Methoden, wie Eltern die Neugier ihres Kindes entfachen und fördern können.

Lernen mit Spaß – Fünf Tipps für mehr Motivation

Lernmotivation Gruppe glücklicher Kinder springen fröhlich lernen mit spaß

Viele Eltern kennen das Problem: Zu Anfang strotzt ihr Sprössling geradezu vor Lernmotivation, aber mit den Jahren nimmt diese stetig ab. Wie aber können Eltern dagegenhalten und ihre Kinder zum Lernen motivieren? Bildungsexperte und Lernspezialist Daniel Bialecki beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Lernmotivation von Kindern. Er hat für besser bilden seine besten Tipps zusammengefasst. Diese fünf Hilfsmittel unterstützen dabei, den Spaß am Lernen wieder zuzulassen und aus Kindern die natürliche Begeisterung für das Lernen herauszukitzeln:

Hochbegabte Kinder: Anzeichen für Hochbegabung

schlaues Mädchen mit Hochbegabung steht vor einer Schultafel mit Stift im Mund

Hochbegabung bei Kindern ist längst nicht nur ein Segen. Für Schüler kann dieses vermeintliche Geschenk des Himmels schnell zur Qual werden. Dann nämlich, wenn ihre Hochbegabung nicht oder erst spät als solche erkannt wird und sie stattdessen den Stempel Lernschwierigkeit aufgedrückt bekommen. Doch woran erkenne ich, ob mein Kind hochbegabt ist? Das sind erste Anzeichen für eine Hochbegabung:

Selbstständig mit Kind – Tipps und Infos

selbstständig arbeiten mit kind

Viele Mütter und Väter können ein Lied davon singen, wie schwierig es sein kann, Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. Mindestens ein Elternteil steht nicht selten vor der Wahl, den Beruf für ein paar Jahre mehr oder minder an den Nagel zu hängen oder sich selbst aufzureiben und die Kinder kaum mehr als zum Ins-Bett-bringen zu sehen. Manchmal scheint ein Neustart in Freiberuflichkeit bzw. Selbstständigkeit verlockend: mehr Flexibilität, Home Office und eine bessere Work-Life-Balance. Aber dieser Schritt will wohl überlegt sein, schließlich gilt es, Arbeit und Kinderbetreuung in Einklang zu bringen, die Zeit richtig einzuteilen und die finanzielle Sicherheit im Blick zu behalten. Hier sind die wichtigsten Infos und Tipps zusammengefasst:

Das hilft bei einem Blackout

Junges Mädchen hat ein Blackout und schlägt sich beim Lernen an die Stirn

Er rollt heran wie eine Welle, die sein Opfer mit sich fortreißt, Flucht unmöglich. Hat ein Blackout den Kopf erst einmal leergespült, folgt als Stressreaktion eine heftige Angstattacke. Der Puls beginnt zu rasen, die Muskulatur spannt sich an, der ganze Körper wird in Alarmbereitschaft versetzt. Die Folge: Nichts geht mehr. Zwar kommt ein vollständiger Blackout oder Aussetzer deutlich seltener vor, als ihm nachgesagt wird. Aber für Prüflinge oder Referenten kann er ein kleines persönliches Desaster bedeuten. Doch kein Grund zur Kapitulation! Es gibt Strategien, mit denen sich der Blackout im Falle des Falles wirksam bekämpfen lässt.

Internetsucht wächst – 600.000 Teenager betroffen

junges Mädchen am Smartphone - immer mehr Jugendliche leiden unter Internetsucht

Immer mehr Jugendliche leiden unter Internetsucht. Die Anzahl der Betroffenen hat sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt. Das ergab eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Demnach werden rund 300.000 Teenager in Deutschland als internetabhängig eingestuft. Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland, der im Auftrag der Bundesdrogenbeauftragten des Bundes, Marlene Mortler, eine Studie durchführte, kommt zu einem noch extremeren Ergebnis. 600.000 Jugendliche sind demzufolge internetsüchtig. Dabei zeigt sich, dass Mädchen anfälliger sind als Jungs.

Antiautoritäre Erziehung – was ist das eigentlich?

Freches Mädchen versteckt sich im Wäschekorb antiautoritäre Erziehung

Antiautoritär: dieses Wort wird allzu oft und gerne herangezogen, wenn eine Familie scheinbar ohne Regelwerk und Restriktionen lebt. Doch wann folgen Eltern bewusst der antiautoritären Erziehungsphilosophie und wann sind sie einfach nur unmotiviert und vernachlässigend? Antiautoritäre Erziehung ist eine Erfindung der 1960er und 1970er Jahre. Entstanden ist diese Philosophie, die das Kind zuallererst als gleichbedeutende Person ernstnimmt, als reformierende Reaktion auf die strenge Erziehung der Generationen zuvor. Doch was steckt hinter diesem Wort? Welche Ziele, Leitbilder und Normen verfolgt antiautoritäre Erziehung?

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