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Schul(t)räume – Partizipative Architektur

Kinder planen anders als Erwachsene: Schüler beim Architektur-Workshop für den Umbau ihrer Schule.

Es ist ein beliebtes Thema im Kunstunterricht der zweiten Klasse Grundschule: „Male deine Traumschule!“ Fantasievolle Häuser entstehen dann, mit Rutschen statt Treppenhäusern, Schwimmbädern statt Aulen und Reitplätzen statt Tartanbahnen. Doch was passiert, wenn Schüler tatsächlich ihre Ideen verwirklichen dürfen? Wenn sie ebenso wie die Lehrer gemeinsam mit den Architekten ihr Schulgebäude entwerfen? Im Idealfall kommt dabei ein Haus heraus, in dem sich die Schulgemeinschaft auch wirklich wohlfühlt. Und besser lernt. Der Trend “partizipative Planung” oder “partizipative  Architektur” hat die Schulen erreicht.

Lebenslanges Lernen: Glücksfaktor und Karrierebasis

Der Mensch hört nie auf zu lernen, heißt es. Bis ins hohe Alter wachsen wir an neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Erkenntnissen, längst nich nur in Schule, Ausbildung und Studium. Neues zu lernen, begleitet uns tagtäglich. In unserer schnelllebigen, hochtechnisierten und sich verändernden Umwelt wird lebenslanges Lernen immer wichtiger. Wissbegierde, Weiterentwicklung und mentale Flexibilität erfüllen nicht nur das Privatleben und schützen vor Langeweile. Auch beruflich wird lebenslanges Lernen immer mehr zum Karrierefaktor und effektiven Altersvorsorge.

Frühe Entwicklung: So lernen Kleinkinder ungebremst

Ein Kind lernt ab der ersten Sekunde seines Lebens, fortwährend und in jedem Augenblick. Schon als Säugling erforscht es seine Umgebung mit allen Sinnen, hört, riecht, sieht, spürt, schmeckt. Es ist von Natur aus neugierig, interessiert an seiner Umwelt, an den Menschen, die es umgeben, an seinem eigenen Körper. Das Lernen geschieht in den ersten Lebensmonaten und -jahren ganz von selbst, durch Freiheit und Nachahmung. Müssen Eltern also gar nichts tun, um ihr Kind bestmöglich zu fördern? Das stimmt so nicht.

So lernt mein Kind spielerisch das 1×1

Schüler lernt das 1x1 rechnen mit dem Abakus

Es hilft nichts: Irgendwann muss jedes Kind das kleine Einmaleins lernen, um sicher und schnell im Kopf rechnen zu können. Und dorthin führt nur ein Weg, nämlich Übung, Übung, Übung. Das Auswendiglernen der 1×1-Zahlenreihen zählt im Allgemeinen nicht gerade zu den Lieblingsaufgaben von Grundschülern. Aber mit diesen Tipps und Tricks geht es wesentlich leichter. Mit diesen Spielen kann das 1×1 richtig Spaß machen:

Kreativität von Kindern fördern – Tipps für Eltern

Kreativität bei Kindern fördern - Mädchen mit bunter Farbe an den Händen lacht

Kreativ sein: Das kann doch jedes Kind! Richtig? Tatsächlich fließt in viele unserer Alltagshandlungen und Entscheidungen schöpferische Kraft mit ein. Bei dem einen mehr, beim anderen weniger. Das hängt zu einem kleinen Teil davon ab, wieviel Kreativität uns gegeben ist. Vor allem aber davon, ob wir diese Gabe regelmäßig trainieren und über genügend Mut verfügen, an Aufgaben originell heranzutreten, neue Ideen zuzulassen und ungewohnte Wege zu beschreiten. Menschen, die schon als Kind in ihrer Kreativität bestärkt wurden, tun sich im späteren Leben um ein Vielfaches leichter, eben diese Kraft, diesen Ideenreichtum und letztlich diese Intelligenz zu entfalten und zu nutzen. Darum ist es so wichtig, dass Eltern die Kreativität ihrer Kinder von Anfang an fördern. Aber wie?

Hochbegabte Kinder – mögliche Wege

Hochbegabte Kinder fördern - Tipps für Eltern

Mehrere Klassen überspringen, in der Pubertät schon an die Uni, eine spezielle Begabtenschule besuchen – es gibt verschiedene Wege, mit einer Hochbegabung umzugehen. Die Fachwelt spricht von Akzeleration, Enrichment oder Separation. In jedem Fall ist es enorm wichtig, ganz genau hinzuschauen und individuell von Kind zu Kind den am besten geeigneten Weg zu wählen. Denn Hochbegabung ist nicht gleich Hochbegabung. Welche Möglichkeiten gibt es und auf was sollten Eltern unbedingt achten?

Hochsensibilität und Schule: Ist mein Kind hochsensibel?

Mädchen blickt verträumt in die Kamera Kinder und Hochsensibilität

Zwar ist längst nicht jeder hochsensibel, dem es schnell zu laut, zu voll oder zu stressig wird. Dennoch ist Hochsensibilität für die Betroffenen ein ernstes Thema. Die Forschung geht davon aus, dass bis zu 25 Prozent aller Kinder hochsensibel geboren werden. Unerkannte Hochsensibilität bei Kindern führt leider oft zu völlig unangemessenen Schulkarrieren. Das muss aber nicht sein. Der erste Schritt ist, die Hochsensibilität als solche zu erkennen. Doch woran erkenne ich, dass mein Kind hochsensibel ist? Das sind die ersten Anzeichen:

Nachgefragt und ausprobiert – Neugier bei Kindern fördern

Neugier von Kindern lassen sich mit Experimenten fördern

Kinder lernen jeden Tag etwas Neues dazu und wachsen immer wieder über sich hinaus. Praktisch mit jedem Schritt, jedem Blick, jedem Geräusch eröffnet sich eine kleine neue Welt. Kleinkinder lernen, wie es sich anfühlt, wenn Sand durch die Finger rinnt, wenn Steinchen unter den Füßen pieksen, wie Milchreis riecht und wie sich ein Frühlingsmorgen anhört – ohne dass dafür ein Impuls von außen notwendig ist. Im besten Fall behält sich ein Kind diese Neugier auf das Leben auch in späteren Jahren. Dann legt es diese intrinsische Motivation – das heißt, ein Interesse, das von innen heraus aus purer Neugier ohne Außeneinfluss entsteht – auch dann noch an den Tag, wenn es nicht mehr ums Laufen lernen geht, sondern um kognitive Lernnhalte, wie sie zum Beispiel in der Schule vermittelt werden. Aber was, wenn dieser für die (Weiter-)Entwicklung eines Kindes notwendigeWissensdurst abnimmt? Es gibt Methoden, wie Eltern die Neugier ihres Kindes entfachen und fördern können.

Gesundes Lernen: Tipps für Schule und Schreibtisch

Gesundes Lernen macht Spaß - zwei Jungen mit Globus und Büchern schauen glücklich

Lernen kann Spaß machen, ist notwendig und Alltag eines jeden Schulkindes. Aber lernen strengt auch an: Meist ist langes Sitzen damit verbunden, der Kopf arbeitet auf Hochtouren, während der kindliche Körper seinem natürlichen Bewegungsdrang kaum nachkommen darf. Das schlaucht auf die Dauer. Damit der Fleiß nicht zu Lasten der (seelischen und körperlichen) Gesundheit geht, sollten Eltern ein paar wichtige Punkte beim Thema Hausaufgaben erledigen und für die Schule lernen beachten. Diese Tipps von Pausen über eine wertvolle Brotzeit bis hin zur Ergonomie bilden die Basis für gesundes Lernen.

Nachhilfe im Trend – ein Viertel aller Schüler zahlt

Nachhilfe Lehrer erklärt Schülerin Mathe

Längst ist Nachhilfe nicht mehr nur etwas für schwache Schüler. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung holt sich mittlerweile fast jeder vierte Schüler professionelle Unterstützung, Tendenz steigend. Rund eine Milliarde Euro geben die Eltern pro Jahr dafür aus. Nachhilfe-Institute verzeichnen im gesamten Bundesgebiet einen großen Zulauf. Ihrer Klientel geht es nicht nur um das Wiederholen von Lerninhalten, sondern auch um Hausaufgabenhilfe, Lernkonzepte und weitgreifendes Coaching

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