Klasse 5 – 10: Mathe lernen, aber wie?

Rechenschieber zum Mathe lernen

An Mathe scheiden sich die Geister. Einige Kinder blühen in diesem Fach regelrecht auf. Für andere Kinder wird Mathematik zur echten Zerreißprobe. Wenn Eltern merken, dass ihre Kinder in diesem Fach Probleme haben, ist es sinnvoll, frühzeitig zu reagieren. Denn mit Unterstützung entwickelt jedes Kind ein mathematisches Grundverständnis. Tipps und fünf Regeln, die Verständnis und Lernen erleichtern.

Unabhängig davon, ob Kinder eine Waldorfschule besuchen, nach der Montessori-Pädagogik lernen oder in einer Regelschule sind – Mathe kann sich in jeder Schulform für Kinder zu einem Problem entwickeln. Warnsignale sind neben schlechten Noten:

  • Ausreden der Kinder, wenn Mathe ansteht
  • regelmäßig nicht oder falsch gelöste Aufgaben
  • Gefühlausbrüchen beim Kind, sobald es Matheaufgaben selbständig lösen soll

Auch nach der Grundschulzeit sollten Eltern ihr Kind im schulischen Bereich begleiten. Das ist keineswegs Kontrolle, sondern die Fürsorgepflicht der Eltern. Schließlich fällt es nicht allen Kindern leicht, zuzugeben, dass sie Hilfe benötigen.

Erster Schritt: Gespräch mit dem Lehrer

Wer als Eltern glaubt, dass sein Kind ein Problem im Bereich der Mathematik hat, sollte den Lehrer um ein Gespräch bitten. Hier lässt sich der eigene Eindruck mit dem Eindruck des Lehrers abgleichen. Vielleicht kann der Lehrer als Fachexperte bereits sagen, in welchem Bereich das Kind Schwierigkeiten hat und welche Form der Hilfe sinnvoll wäre.

Warum externe Unterstützung sinnvoll ist

Sobald die Eltern genauer verstehen, in welchem Bereich das Kind Schwierigkeiten hat, können sie eine passende Unterstützung suchen. Experten raten dringend davon ab, dass die Eltern versuchen, ihrem Kind Mathe näher zu bringen. Häufig sorgt eine solche Nachhilfe eher für weitere Probleme wie beispielsweise Streitigkeiten innerhalb der Familie und unnötige Machtkämpfe zwischen dem Elternteil und seinem Kind. Was diese familieninterne Nachhilfe häufig nicht regelt, sind die Schwierigkeiten in Mathe.

Onlineprogramme besonders vielseitig

Der klassische Weg ist ein geeignetes Nachhilfeinstitut vor Ort auszuwählen oder einen frei arbeitenden Nachhilfelehrer. Wer zusätzlich die Selbständigkeit seines Kindes fördern möchte, nutzt den modernen Weg eines Online-Programm wie beispielsweise Mathe lernen bei kapiert.de. Hier gibt es Übungen zum gesamten Stoff der Klassenstufen 5 bis 10. Die zusätzlichen Erklärungen führen das Kind in den Stoff ein. Die interaktiven Übungen vermitteln die Theorie praktisch und sorgen für Erfolgserlebnisse.

Gerade bei Kindern, die in der Schule starke Schwierigkeiten haben, sind diese ersten Erfolge wichtig. So motivieren sie sich und verändern im Idealfall ihr Selbstbild. Vorteile des Onlineprogramms sind:

  • durch Tests individuell einstellbar
  • vielseitig
  • arbeitet mit den Schulbüchern
  • geschützter Rahmen und trotzdem interaktiv
  • oft bei Medien höhere Eigenmotivation der Kinder festzustellen

Für viele Schüler sind speziell Klassenarbeiten ein Stressfaktor. Mit dem Online-Trainer lassen sich gezielt Schwächen herausfinden und ein individuelles Lernprogramm beginnen. Auch Klassenarbeiten lassen sich hiermit selbständig vom Schüler besser vorbereiten. Selbst das Lehrwerk der Schule lässt sich einbinden.

Je nach Alter des Kindes und Selbständigkeit kann es sinnvoll sein, wenn auch die Eltern sich mit dem Online-Programm der Wahl vertraut machen. Mit der Zeit wird das Kind jedoch selbständig mit der digitalen Unterstützung arbeiten können. Das fördert das Selbstbewusstsein zusätzlich.

Medien sinnvoll nutzen

Viele Eltern fragen sich, ob ihre Kinder nicht bereits zu viel Zeit mit Medien verbringen. Die Zahl der Kinder mit Schwierigkeiten mit einem bewussten und gesunden Umgang mit Medien steigt laut der Bundeszentrale der gesundheitlichen Bildung.

Hierbei sollte unterschieden werden, wie die Zeit mit Medien genutzt wird. Werden digitale Medien zum Lernen bewusst eingesetzt, profitieren Kinder von ihrem eigenen Interesse an der digitalen Welt. Gleichzeitig lernen sie Medien von einer anderen Seite kennen. Lernmedien vermitteln – je nach Altersstufe zwar spielerisch, aber dennoch – primär Wissen. Sie sind unterhaltsam gestaltet und trotzdem keine Unterhaltung.

Auch hier sollten Eltern je nach Alter des Kindes einen Zeitraum für die Mediennutzung festlegen. Wer als Eltern hier im Dialog mit seinen Kindern bleibt, unterstützt sie auf dem Weg hin zu einem verantwortungsvollen Medienumgang und eigener Medienkompetenz. Bewusst mit Medien zu arbeiten, ist etwas anderes, als sinnlos zu zocken oder Videos zu schauen. Diesen Unterschied können Kinder nur lernen, wenn sie an die Arbeit mit Medien herangeführt werden.

Mathe lernen mit Taschenrechner und Bleistift

 

Wie können Eltern zusätzlich unterstützen?

Wenn Kinder Schwierigkeiten in der Schule haben, nagt das schnell an ihrem Selbstwert. Es ist also nicht nur wichtig, fachlich für eine kompetente Unterstützung zu sorgen. Eltern sollten ihrem Kind ebenso vermitteln, dass sie für es da sind und es liebhaben. Je nachdem wie „schwerwiegend“ die Schwierigkeiten des Kindes sind und wie damit pädagogisch umgegangen wurde, können die Schulprobleme dem Kind sehr zusetzen.

Die Stärken des Kindes sollten von den Eltern betont werden. Manches Mal hilft es auch, wenn die Eltern vor dem Kind von eigenen Herausforderu

ngen berichten. Schwächen als normal und menschlich zu erkennen, entlastet Kinder enorm.

Was sind sinnvolle Schritte darüber hinaus?

Mathe lebt oft vom regelmäßigen Lernen. Gerade die Grundlagen wie das 1×1 oder bestimmte Formeln sind eine reine Fleißaufgabe. Hier helfen Wiederholungen. Die folgenden Regeln helfen Kindern beim selbständigen Lernen:

  • Regel 1. Immer einen Schritt nach dem anderen gehen. Erst wenn das eine Thema wirklich verstanden wurde, geht es zum nächsten Thema über. Durcheinander behindert das Lernen nur.
  • Regel 2. Das eigene Tempo kennenlernen und akzeptieren. Der große Vorteil beim selbständigen Lernen ist, dass der Vergleich mit anderen Kindern wegfällt. Das erleichtert es, konzentriert bei sich zu bleiben.
  • Regel 3. Den eigenen Lerntyp verstehen. Es gibt Kinder, die lernen am besten mit visuellen Unterstützungen. Andere Kinder müssen sich das Gelernte immer wieder aufsagen. Wieder andere Kinder verstehen das Gelernte richtig gut, indem sie mit anderen darüber sprechen. Hier sollten Eltern gemeinsam mit dem Kind schauen, was effektiv funktioniert. Diese Erkenntnis erleichtert nicht nur das Mathelernen, sondern hilft auch auf dem weiteren Bildungsweg.
  • Regel 4. Eine ruhige Umgebung ist das A und O für das Lernen.
  • Regel 5. Bewegung als Ausgleich unterstützt das Lernen. Die Zeit zum Lernen sollte altersentsprechend beschränkt sein. Vor und nach dem Lernen ist eine körperliche Aktivität sinnvoll. Diese dient als Ausgleich und fördert die Gehirnleistung. Ob Spazierengehen, Laufen, Radfahren oder Seilspringen – Hauptsache Bewegung.

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