Schulrucksack für die Großen: Satch Pack im Test

Satch Schulrucksack

In den meisten Familien hat nach der Grundschulzeit die Einschulungs-Schultasche ausgedient. So auch bei uns. Der pinke Einhorn-Ranzen war  nicht mehr angesagt. Er war zu klein, zu kaputt, zu kleinmädchenhaft. Der Neue sollte nicht nur größer sein, sondern auch hip genug in den Augen meiner Tochter. Unsere Wahl fiel auf einen Rucksack der Marke Satch. Wie es meiner Tochter damit nun geht, lest ihr hier:

Der Schulwechsel in der fünften Klasse ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Deswegen gibt es in unserer Familie nicht nur eine kleine Schultüte zum ersten Schultag an der neuen Schule, sondern auch einen neuen Schulranzen. Ich bin dankbar, dass wir uns das leisten können.

Meine Tochter hatte sich den satch match ausgesucht. Der ist nicht zu groß und nicht zu klein, fasst 30 Liter und wiegt 1200 Gramm. Meiner Maus gefiel das Muster, mir Qualität, Tragekomfort und Öko-Bilanz. Denn der Schulrucksack  besteht vor allem aus 25 recycelten PET-Flaschen.

Gurtsystem und Ergonomie

Ergonomisch: Der Bauchgurt am Satch Pack ist auch im Test ein Muss.

Schon beim ersten Aufsetzen wurde ich positiv überrascht vom Gurtsystem. Wie bei einem vernünftigen Wanderrucksack gibt es nicht nur gescheiten Hüftgurt und einen verstellbaren Brustgurt für die Entlastung des in höheren Schuljahren durch Bücherwahnsinn leider oft stark beanspruchten Rückens. Auch lassen sich die gepolsterten Gurte und die Schulterriemen der Rückenlänge des Kindes anpassen.

Der Rucksack wächst also quasi mit. Wir haben ihn auf die 142 Zentimeter Körpergröße eingestellt, die meine Tochter momentan misst. Sollte sie einmal eine riesengroße Frau werden und sollte ihr der Rucksack dann immer noch gefallen, könnten wir ihn auf eine Körpergröße bis zu 180 Zentimetern einstellen – theoretisch zumindest.

Der satch match steht von selbst, auch im leeren Zustand. Der stabile und trotzdem biegsame Boden macht den Rucksack zwar etwas schwerer, aber dafür flackt er nicht schlabbrig in der Ecke herum.

Im Test überzeugt der Satch Pack mit seinen durchdachten Organizerfächern

Seitentaschen und Zusatz-Gimmicks: “Wie cool ist das denn!”

Beim Bepacken des guten Stücks war dann meine Tochter seelig. Es gibt jede Menge Seiten- und Zusatztaschen, Reißverschlussfächer, Tablet-Fach, Extra-Organizer und Schlüsselring. So viele Fächer, dass meine Tochter bis heute nicht entschieden hat, wo sie eigentlich ihre Pausenbox und die passende Satch-EdelstTrinkflasche aus Edelstahl im Satch Pack Test - robust für den Schulalltagahltrinkflasche am besten hinräumt. Mit einem umfassenden Reißverschluss lässt sich der Rucksack auf Maximalgröße erweitern, wenn an einem Schultag mal besonders viel Zeug mitgeschleppt werden muss.

Vor allem aber gibt es einen integrierten Kopfhörerausgang mit Extrafach für Handy oder I-Pod. Zeig das einem oder einer Zehnjährigen, und du wirst Begeisterung ernten: “Wie cool ist das denn!”, lautete die Reaktion meiner Tochter.

Kopfhörer-Ausgang am Satch Pack Schulrucksack Test

In den vergangenen Wochen ist mir eine vermeintlich kleine Sache aufgefallen, die aber besonders jetzt im Herbst ganz schöne Erleichterung verschafft. Wenn meine Tochter in der Früh eine dicke Jacke anzieht, die ihr auf dem Rückweg mittags zu warm wird, kann sie sie ganz einfach im vorderen Clip-Fach befestigen. Ich dachte immer, dass meine Tochter so etwas niemals nutzen würde, aber siehe da, sie findet es praktisch, gerade beim Fahrradfahren. Offensichtlich hatte ihr bisher nur das Fach gefehlt.

Ähnlich durchdacht ist auch die zugehörige Sporttasche. Sie hat unter anderem ein Extrafach für müffelnde Sportschuhe. Außerdem mag meine Tochter sie von Größe und Optik her so gerne, dass sie nachmittags überall hin mitgenommen werden muss – sowohl ins Handballtraining als auch zur Klavierstunde.

Fazit: cool, praktisch & ergonomisch, aber nicht ganz billig

Unser Fazit: Der satch match erfüllt sowohl die Wünsche der heranwachsenden Kinder (coole Optik, lässige Muster und Gimmicks wie Tablet-Fach und Kopfhörerausgang) als auch die der Eltern (Qualität, Ergonomie, praktische Innenraumaufteilung). Klar, er ist nicht ganz billig. Es gibt Schulrucksäcke auch für die Hälfte des Geldes. Aber wer den Preis problemlos zahlen kann, der bekommt auch etwas Vernünftiges für sein Geld.

Übrigens gibt es auch so etwas wie einen Satch für die Kleinen. Der nennt sich dann ergobag und wurde auch von uns getestet.

Hier gibt’s den Satch Pack von meiner Tochter:

Dieser Artikel ist in Kooperation mit FOND OF BAGS entstanden.

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